Die Fälle des Hercule Poirot

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2 x 45 Minuten
Agatha Christie, am 15. September 1890 in Torquay geboren, lernte schon sehr früh lesen und nimmt später den Vorschlag ihrer Mutter an, Geschichten schreiben. 1914 heiratet sie Archibald Christie und zieht nach London, arbeitet in einer Apotheke und vertieft ihre Kenntnisse im Bereich der verschiedenen Gifte. Zu dieser Zeit schrieb sie ihren ersten Giftmord-Roman, der Detektiv fehlte ihr noch.
Die vielen belgischen Flüchtlinge brachten sie auf die Idee. Es sollte ein Belgier sein: Hercule Poirot, der seine Fälle mit Logik und Rationalität löst.
Es folgte eine schwere Zeit für Agatha. Sie sah sich nicht in der Lage, einen Roman zu schreiben und stückelte schließlich aus 12 Poirot-Geschichten „Die großen Vier“ zusammen. Im Herbst 1928 reiste sie mit dem Orient-Express, der ihr als Kulisse für ihren späteren Roman „Mord im Orient-Express“ dienen sollte.
In der Produktion des Motown Theater lässt Roland Kalweit den pfiffigen belgischen Detektiv, der niemals schießt und alle Fälle nur mit seinem analytischen Scharfsinn löst, auf sympathische Art und Weise lebendig werden – indem er als Achille Poirot, Zwillingsbruder Hercules, von den großen Taten des Detektivs berichtet.